Im Zuge der aktuellen bildungspolitischen Entscheidungen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern wurde die geplante Umstrukturierung der Förderschulen Lernen bis zum Jahr 2035 verschoben. Damit bleibt auch im Landkreis Vorpommern-Greifswald die bestehende Förderstruktur vorerst erhalten.

Die Entscheidung bedeutet für viele Familien Planungssicherheit und Kontinuität in der sonderpädagogischen Förderung. Förderschulen bieten seit Jahrzehnten spezialisierte pädagogische Konzepte, qualifiziertes Fachpersonal und geschützte Lernräume für Kinder mit besonderem Förderbedarf.

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Die Verschiebung ist auch unter dem Druck, die die landesweit gestellten Anträge der AfD-Fraktionen in den Kreisen und im Landtag Mecklenburg Vorpommern entscheidend beeinflusst worden.  Im Protokoll ist es auch ein Ziel die „Angriffsflächen für die AfD zu reduzieren“, die AfD-Fraktion im Kreistag Vorpommern Greifswald sieht hier eher zentrale Probleme, da strukturelle, personelle und organisatorische Voraussetzungen für eine vollständige Umgestaltung des Förderschulsystems weiterhin nicht gesichert sind.

Die Diskussion um Inklusion und Schulstruktur bleibt Bestandteil der bildungspolitischen Debatte. Dabei steht insbesondere die Frage im Fokus, wie individuelle Förderung, personelle Ausstattung und schulische Qualität langfristig gesichert werden können.

Für Eltern, Schulen und Kommunen ist entscheidend, dass bildungspolitische Veränderungen fachlich fundiert, strukturell abgesichert und konsequent am Wohl der Kinder orientiert umgesetzt werden.